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2025-04-02

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 09 - Im dunkelsten Trantor


In dieser Episode meiner Reihe über die Roboter-Empire-Foundation-Welt von Isaac Asimov geht es um den Roman "Die Rettung des Imperiums", den Asimov in den 80ern schrieb, als den ersten (von beiden) "Prequels" zu seiner Foundation-Trilogie. In diesem Roman betreten wir endlich Trantor, die gigantische "Ekumenopolis" im politischen Zentrum der Galaxie. Doch vo allem begegnen wir (chronologisch) zum ersten Mal Hari Seldon, dem Visionär der Psychohistorik.

https://youtu.be/QCN9E24vP9k


2025-03-25

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 08 - Der unfreiwillige Zeitreisende

In dieser Episode meiner Reihe über die Roboter-Empire-Foundation-Welt von Isaac Asimov geht es um den letzten Roman der "Imperium-Trilogie": "Pebble In The Sky" war Asimovs erster Roman und ist die faszinierende Geschichte eines Mannes, der plötzlich in die Zukunft geworfen wird. Dort trifft er auf einen Archäologen von Sirius, der beweisen möchte, dass die Menschheit in Wirklichkeit von der Erde stammt.

https://youtu.be/UF04VcFzWJ4

2025-03-22

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 07 - Der Florina-Zwischenfall & Trantors Aufstieg

 

Der nächste Roman von Isaac Asimov führt uns in das 120. Jahrhundert auf den Planeten Florina, dessen Bevölkerung von den Sarkiten ausbeteutet wird. Wir erleben auch zum ersten Mal Vertreter von Trantor, die sich einmischen. Doch im Vordergrund steht ein Mann ohne Gedächtnis, der ein schreckliches Geheimnis kennt. "Currents Of Space" zählt als Asimovs "action-reichster" Roman, voller rasanter Twists und unerwarteter Überraschungen.

https://youtu.be/QrroD0W0xz4

2025-03-16

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 06 - Der Sohn des Ranchers von Widemos

"Sterne wie Staub" gilt in der Asimov-Werkschau als sichtlich problematisch. Und hätte der Autor das Buch nicht in sein Trantor-Worldbuilding eingefügt, es hätte wenig Unterschied gemacht. Doch nun ist es eben da. Das Buch hat aber auch spannende Momente und ist trotz seines absurden Endes durchaus unterhaltsam.

https://youtu.be/qepS6GFMOBg

2025-03-08

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 05 - Das Reich der Roboter


Mit seinem Spätwerk "Robots and Empire" (Das galaktische Imperium) schaffte Asimov eine wichtige Handlungsbrücke zwischen seinen Roboter-Romanen und seiner Trantor/Foundation-Welt. Doch das Buch ist mehr als nur ein Fix-Up-Scharnier zur Vergrößerung eines "Shared Universe". Der Roman ist eine spannende Geschichte, die den Konkurrenzkampf von zwei unterschiedlichen kosmischen Ideologien zeigt und schließlich zu einem Rennen gegen die Zeit wird.

https://youtu.be/mjUCigHDVnE

 

 

2025-03-04

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 04 - Robot-Sex und kosmische Sittenbilder


In dieser Folge meiner Video-Reihe über Asimovs "Trantor"-Universum geht es vorrangig um den Roman "Robots Of Dawn" ("Aufbruch zu den Sternen"). Hierbei betrachte ich Asimovs Ideen zur Sexualität der Spacer. Shit's gonna get hot.

https://youtu.be/tILz3GkSmiQ


2025-02-22

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 02 - Träume und Visionen


Diese Episode meiner Videoserie über Isaac Asimov und die Roboter-Foundation-Welt bietet eine Revue der verbleibenden Kurzgeschichten, die allesamt in den ersten 200 Jahren des Asimov-Universums angesiedelt sind.

https://youtu.be/gDrsfwbUdmg





2025-02-15

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 01 - Die Morgenröte der Roboter

 
 

Am Anfang unserer Betrachtungen steht Asimovs Erstling "I, Robot". Diese Video-Episode bietet eine Analyse der berühmten Geschichtensammlung, die zugleich ein Beispiel für die damals häufigen "Fix-Up"-Novels war.

https://youtu.be/wgwWZbMugwg 

2025-02-12

Asimov: Das Robot/Foundation-Universum - Folge 0 - Prolog

 

In 2020 begann ich eine Video-Serie über das Roboter/Empire/Foundation-Universum von Isaac Asimov. Das hier ist der Auftakt eine Reihe, in der ich das Robot/Empire/Foundation-Universum von Isaac Asimov unter die Lupe nehme. Dies ist die "nullte" Folge, sozusagen der Einstieg.

LESELISTE!
Mein Vorschlag für eine Lese-Reihefolge (bei der allerdings nur ein Teil der vorhandenen Kurzgeschichten berücksichtigt wird). Eignet sich gut für Neueinsteiger. Einige Bücher hatten in den 70ern einen anderen Titel, als heute. Ich habe beide Titel aufgeführt.

(01) Ich, der Robot (I, Robot, 1950)
(02) Alle Robotergeschichten (The Complete Robot, 1982)
 |_  daraus:
 |_ "Das erste Gesetz" (The first law)
 |_ "Geliebter Robot" (Satisfaction Guaranteed)
 |_ "Lenny"
 |_ "Risiko" (Risk)
 |_ "Galleerensklave" (Galley Slave)
 |_ "Weibliche Intuition" (Feminine Intuition)
 |_ "Lichtverse" (Light Verse)
 |_ "... dass du seiner eingedenk bist" (That Thou Art Mindful of Him)
 |_ "Der Zweihundertjährige" (The Bicentennial Man)

(02.1) "Mother Earth" ("The Early Asimov", 1949)
(03) Die Stahlhöhlen / Der Mann von drüben (The Caves of Steel, 1954)
(04) Die nackte Sonne (The Naked Sun, 1957)
(02.2) "Spiegelbild" (Mirror Image, in "Alle Robotergeschichten")

(05) Aurora oder der Aufbruch zu den Sternen (The Robots of Dawn, 1983)
(06) Das galaktische Imperium (Robots and Empire, 1985)

(07) Das Imperium von Trantor / Die Frühe Foundation-Trilogie (Sammelband)
 |_ Sterne wie Staub (The Stars, Like Dust, 1951)
 |_ Der fiebernde Planet (The Currents of Space, 1952)
 |_ Radioaktiv…! (Pebble in the Sky, 1950)
(02.3) "Sackgasse" ("Blind Alley", 1973)

(08) Die Rettung des Imperiums (Prelude to Foundation, 1988)
(09) Das Foundation-Projekt (Forward the Foundation, 1991)

(10) Die Foundation-Trilogie / Die Psychohistoriker (Sammelband)
 |_ (10.1.) Der Tausendjahresplan (Foundation, 1951)
 |_ (10.2.) Der galaktische General (Foundation and Empire, 1952)
 |_ (10.3.) Alle Wege führen nach Trantor (Second Foundation, 1953)

(11) Die Suche nach der Erde (Foundation's Edge, 1982)
(12) Die Rückkehr zur Erde (Foundation and Earth, 1986)


Alle Bücher findet man heute gebraucht für paar Cent.

https://youtu.be/mRKRWewxCfA

2009-05-23

Der verbotssüchtige Planet

Ich habe jetzt so ein neumodisches Mobiltelefon mit vielen Tasten und breitem Display. Ich kann damit Nachrichten downloaden und eMails schreiben. Woran liegt es, dass die großen Science-Fiction-Autoren der Goldenen Ära in den Vierziegern, Fünfzigern und Sechzigern alles nur Erdenkliche in die Zukunft projiziert haben, doch kaum einer von ihnen sah Handys, Palmpilots und Notebooks voraus?

Wie auch immer - mein Handy kann auch News downloaden und so lese ich jetzt von den Bemühungen der Bundesregierung, Paintball zu verbieten.

Vorweg: ich denke die Science-Fiction-Schriftsteller hatten die Handys aus verschiedenen Gründen nicht vorausgesehen. Erstens waren die meisten von ihnen Optimisten, die gerade den Zweiten Weltkrieg hinter sich gebracht haben und der Zukunft hoffnungsvoll und technologiebegeistert entgegenblickten. In so einer Stimmung phantasiert man nur nützliche futuristische Objekte und nicht ein werbeverseuchtes Stück Plastik, von dem du belanglose 140 Zeichen lange Textnachrichten darüber absenden kannst, in welchem Regal eines Supermarkts du gerade stehst. Ein SciFi-Autor ist meistens bemüht, der Zukunft eine Art von historischer Bedeutung zu verleihen. Die darin vorkommenden Objekte sind wichtig und demonstrieren Effizienz. Niemand hatte damals von diesen Autoren erwartet, dass sie sich belanglose, infantile Spielzeuge ausdenken. Wie tragisch, dass sie gerade damit den Zeitgeist der Zukunft perfekt getroffen hätten.

In diesem Zeitgeist schwebt sicherlich auch Paintball. Aber obwohl selbst kaum interessiert, sehe ich darin doch archaische Züge, die aus einer Gesellschaft zu tilgen, vermutlich einer Kastration gleichkäme. Ich behaupte, es gab schon immer Paintball - in anderen Permutationen und in anderen Zeitaltern. Antike, Mittelalter. Und oft gab es - im Gegenteil zu heute - keine Helmpflicht.

Falls ich da richtig unterrichtet bin, wurde das Verbot von der regierenden Parteikoalition angestrebt, nicht explizit von der Regierung - was für einen Unterschied das auch machen mag. Das Verbot wird ja inzwischen als gescheitert eingestuft. Es kam nach dem Amoklauf von Winnenden auf die Tagesordnung - was ein bereits vertrauter Mechanismus ist. Nach jeder schrecklichen Tat solchen Ausmaßes suchen alle nach Antworten und Begründungen - und der erste Ort zu suchen, ist stets die Biographie des Täters.

Dass derartige Untersuchungen verstörte Charaktere und psychotische Verhaltensmuster offen legen, ist unbestritten. Aber das Verbieten von irgendwelchen Subkulturen ist hierbei deshalb der falsche Weg, weil Verbote meistens nur die Nachfrage anheizen. Man würde meinen, studierte Beamte (aka Politiker) wüssten das nach Jahrzehnte und Jahrhunderte langen Erfahrung langsam.

Ich bin nicht generell gegen Verbote, so wie ich nicht gegen Interventionen bin. Und ein Verbot ist in erster Linie eine Intervention.

Schließlich bin ich ja dafür, dass zum Beispiel Kinderpornographie verboten ist und ich habe durchaus den Glauben, dass dank der Gesetzeslage die Situation hierzulande besser ist, als sie es ohne die entsprechenden Gesetze wäre.

Beim Verbot von Paintball glaube ich allerdings nicht an einen positiven Erfolg. Nur einige Kilometer hinter der Grenze zu Tschechien gibt es riesige Paintball- und Gotcha-Anlagen. In einigen kann man auch mal in einer Waffen-SS-Uniform herumtollen. Durch Verbote treibt man diesen Betreibern eine radikalisierbare Kundschaft in die Arme.

Ein Verbot ist stets eine Einschränkung der Freiheit. So simpel ist es. Doch eine grenzenlose Freiheit ist eine Illusion - zumindest so lange man eine soziale Struktur aufrecht erhalten möchte.

Ich könnte mit dem Verbot von Paintball leben. Doch dann erwarte ich auch, dass mit dem Verbot der "Verbietende" (aka "Staat") eine halbwegs glaubwürdige Garantie übernimmt, die Vorgänge, deren Ursachen da nun verboten werden sollen, auch wirklich zu vermeiden.

Doch kein Politiker würde dieses Abkommen direkt mit dem Volk treffen. Denn sie alle wissen, dass sie nach einem Verbot das Ausbleiben einer Folgetat nicht garantieren können. Sogar sie wissen, dass es da keinen echten Zusammenhang gibt und dass wieder einmal alles nur gelogen war.

Schließlich ist es eine alte Tradition vieler Politiker und Staatsmänner, die selbst kein brauchbares und originelles Konzept auf der Agenda haben, einfach etwas subkulturelles zu finden, dessen Verbot sie dann anstreben.

Oder glaubt jemand, Cannabis wurde deshalb verboten, weil die Straßen, Krankenhäuser und öffentliche Toiletten sich plötzlich mit toten Kiffern überhäuften?

Verbotswellen sind stets ein Ausdruck für die Infantilisierung einer Gesellschaft. Und ein Beweis dafür, dass wir darin versagt haben, eine Lösung an der Ursache des Problems zu finden. Da wir das Gefühl haben, dass es uns nicht gelingt, einem kleinen Kind alle Konsequenzen einer Handlung verständlich zu machen, sprechen wir ihm gegenüber radikale und imperative Verbote aus. Sehr oft in dem Geist eines späteren Verständnisses. Es ist eine typische Formulierung: "Eines Tages wirst du es verstehen und mir noch danken."

Mit der Politik und der Gesetzgebung ist es ein wenig anders. Hier werden Verbote verabschiedet in der unausgesprochenen Formulierung: "Bald werdet ihr eh vergessen haben, warum wir es eigentlich verboten haben. Aber das ist egal, denn dann ist unsere Legislaturperiode ohnehin vorbei."