Schnappschüsse aus Tokyos U-Bahn in 1996
Frühe Stunden der Digitalfotografie
Impressionen des nackten Affen und seiner infantilen Zivilisation auf ihrem Weg zu den Sternen (mit einem Umweg über die Apokalypse). Denn in 200 Jahren werden Menschen auf uns zurückblicken und feststellen, dass wir korrupte, heuchelnde, verlogene und geldgeile Trottel waren. Doch es gibt auch Negatives aus unserer Zeit zu berichten.
A Japan-only mix of funky music recorded between 1974 and 1986. Enjoy!
PLAYLIST:
Masayoshi Takanaka (高中正義): “An Insatiable High“
{Album: “An Insatiable High“, 1977}
Taeko Ohnuki (大貫妙子): “横顔 [Yokogao]“
{Album: “Mignonne“, 1978}
Junko Ohashi (大橋純子): “Rouge Et Noir“
{Album: “Flush“, 1978}
Masayoshi Takanaka (高中正義): “憧れのセーシェル諸島“
{Album: “Seychelles“, 1976}
Mariya Takeuchi: “Plastic Love“
{Album: “Variety“, 1984}
Yuming (松任谷由実): “よそゆき顔で (Yosoyukigao De)“
{Album: “時のないホテル (Toki no nai Hoteru)“, 1980}
Sadistic Mika Band (サディスティック•ミカ•バンド): “Suki Suki Suki“
{Album: “Kurofune (黒船, Black Ship)“, 1974}
Ryuichi Sakamoto: “Ballet Mechanique“
{Album: “Futurista“, 1986}
Harry Hosono & The Yellow Magic Band: “Worry Beads / ウォリー•ビーズ“
{Album: “Paraiso“, 1978}
Sadistics: “The Tokyo Taste“
{Album: “Sadistics“, 1977}
Tatsuro Yamashita: “Sparkle“
{Album: “For You“, 1982}
Anri (杏里): “Windy Summer“
{Album: “Timely!!“, 1983}
Akiko Yano (矢野顕子): “Highland“
{Album: “オーエス オーエス“, 1984}
Shigeru Suzuki: “パッション•フラワー (Passion Flower)“
{Album: “Pacific“, 1978}
Yukihiro Takahashi: “Drip Dry Eyes“
{Album: “Neuromantic“, 1981}
Tatsuro Yamashita: “Magic Ways“
{Album: “Big Wave“, 1984}
Yellow Magic Orchestra: “Tighten Up“
{Album: “X∞Multiplies“, 1980}
Model: Miyuki Nohara
Auf dem Set
Tokyo, Sommerhitze, eine gestohlene Pistole, Mifune im Einsatz
Akira Kurosawa, Toshiro Mifune, Takashi Shimura, Noriko Sengoku
Juzo Itami: "Ososhiki" (1984), The Alan Parsons Project: "Tales of Mystery and Imagination" (1976), Hugo Pratt: "Corto Maltese - Im Zeichen des Steinbocks" (1970)
Juzo Itami: "Tampopo" (1985), Nino Ferrer: "Nino and Radiah" (1974), Curzio Malaparte: "Die Haut" (1950), Jean-Luc Istin et al.: "Das Fünfte Evangelium" (2009-2015)
Ein Foto von Michael Rougier, erschienen 1964 in einem Artikel im “Time & Life“-Magazin über die rebellische Jugend im Japan der 60er Jahre.
Der Bild-Untertitel lautete damals:
“Kako, languid from sleeping pills she takes, is lost in a world of her own in a jazz shop in Tokyo.“
Ich habe mir wieder einen Film angeschaut. Heute geht es um "Silence" von Martin Scorsese aus dem Jahr 2016 und einige Betrachtungen über die Unvereinbarkeit von Christentum und Japan.
Wie sie mich alle langweilen, mit ihrem psychotischem Geschwätz über die "freie Marktwirtschaft" und wie der "Markt alles regelt". Zu oft erweist sich dies als eine Straße, an deren Ende sich Abscheulichkeiten abspielen, die der Homo oeconomicus cretinus dann allzu gerne unter den Teppich kehrt.
Norwegen macht sich hier zu einem peinlichen Speichellecker der Japaner, die gegenwärtig bereit sind, horrende Preise für Güter zu zahlen, für die in ihrem eigenen Land kaum Nachfrage besteht. Insbesondere nicht bei jungen Leuten, die wirklich kein Interesse an Walfleisch haben.
Hier ist findet also ein Vorgang statt, der wirtschaftlich absolut keine Relevanz hat, jedoch auf Kosten der Wale vorangetrieben wird. Der moderne Mensch sollte keine Wale töten. Punkt. Dies ist eine human-philosophische Angelegenheit, die als ethischer Imperativ in dieselbe Kategorie fällt, wie unsere Bereitschaft darauf zu verzichten, nach einer gewonnenen Schlacht sämtliche Frauen im Ort zu vergewaltigen. Etwas, womit Japan ebenso stets seine Mühen hatte.
In einem Zeitalter, in dem wir als Zivilisation zwinged voranschreiten müssen, uns bessern müssen - in unseren Entscheidungen, in unseren Handlungen und in unserer Haltung, um zu überleben und unseren Nachkommen eine Zukunft zu bieten, die lebenswert ist --- in einer solchen Phase unserer Existenz hat dieser dümmliche Nonsense keinen Platz mehr. Und schon gar nicht, wenn hierbei die einzige Rechtfertigung darin besteht, die Spielräume des "freien Marktes" herauszubeschwören, als ob dies eine echte Bedeutung hätte.
Darum gibt es hier nicht einmal eine Diskussionsgrundlage. Nur ein: Fuck you, Norway!
https://www.geo.de/natur/tierwelt/fischerei-norwegen-startet-walfangsaison---und-tierschuetzer-protestieren-30452464.html