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2025-07-26

Gestapo 2.0

 

Es gibt eine tief sitzende deutsche Sehnsucht nach Gestapo 2.0. Diese Sehnsucht richtet sich heute nicht unbedingt nach einem neuen Nationalsozialismus und einer Führergestalt, sondern ist tief in den „Soft Power“-Strukturen eines Techno-Feudalismus angesiedelt, wo Hexenjagden, Sprachkontrolle, Paranoia, mediale Marginalisierung, partizipatorische Propaganda, kognitive Dissonanz und andere „orwellsche“ Machenschaften zu einem falschen Gefühl von Sicherheit beitragen. Und wenn es um Sicherheit und Schnäppchen geht, versteht der deutsche Piefke keinen Spaß. Leider wird es in der nahen deutschen Zukunft keines von beidem geben. Deswegen: Was heute als „Anti-Faschismus“ gilt, ist in Wirklichkeit Faschismus, mit einer Menge geschmacklosen Lippenstifts dran. Und was heute als „Faschismus“ angeschrien wird, steht vermutlich für ein ganzes Spektrum aus Haltungen und Ansichten, die sich in ihrer Ablehnung eines solchen Techno-Feudalismus ähneln. In dieser neuen deutschen Kälte ist Susann Witt-Stahl ein einsamer, wundervoller Leuchtturm, dessen Lichtkegel über einem braunen transatlantischen Ozean streift.

  

2025-05-27

Deutschland und die Nazi-Auxiliartruppen

https://www.jungewelt.de/artikel/500706.ukrainische-delegation-in-berlin-dinner-mit-asow-faschisten.html

 

Deutschlands unausrottbare Liebe für Nazis und Faschisten verzichtet zunehmend auf die typische Heimlichkeit.

Es gibt zum Glück noch die wundervolle Susann Witt-Stahl, diesen einsamen Leuchtturm in einer deutschen Nacht, die immer finsterer wird. Wieder einmal.

Presseaufschrei? Null. Aber wir wissen ja, wo die kriegslüsterne "Vierte Gewalt" steht.

Aber man wird immer Dumpfbacken finden (vorzugsweise in Berlin), die dann bei einer staatlich verordneten Demo „Gegen Rechts“ brav mitmarschieren, während das eigene Steuergeld transnationale Neonazi-Netzwerke finanziert.

2024-09-04

Der Dieb im Tempel #32 (Der geheime Podcast)


 

Am Abgrund - 4 aktuelle Texte von Leo Ensel, Annuschka Eckhardt, Michael Andrick und Frank Blenz
 

Heute geht es um die gesellschaftliche Polarität und die hochgezogenen Brandmauern, aber auch ein wenig um das Leben am Abgrund, - festgehalten in vier Artikeln, die in den letzten Tagen in der alternativen Presse erschienen sind.

Besprochene Texte:

  1. Leo Ensel: "Leben im Irrenhaus" (Global Bridge, 20. Juli 2024)
  2. Annuschka Eckhardt: "Kampf unterm Regenbogen" (Junge Welt, 29. Juli 2024)
  3. Michael Andrick: "'Mainstream' und 'alternative' Medien: Warum ich schreibe, wo ich will" (Telepolis, 28. Juli 2024)
  4. Frank Blenz: "Zivilgesellschaft in Not: Und wieder schließt eine Bäckerei – für immer" (NachDenkSeiten, 28. Juli 2024)