Friedrich Seidenstücker
(1882-1966)
Untitled (Zwei Frauen)
c. 1930
Impressionen des nackten Affen und seiner infantilen Zivilisation auf ihrem Weg zu den Sternen (mit einem Umweg über die Apokalypse). Denn in 200 Jahren werden Menschen auf uns zurückblicken und feststellen, dass wir korrupte, heuchelnde, verlogene und geldgeile Trottel waren. Doch es gibt auch Negatives aus unserer Zeit zu berichten.
EPISODE 23: Alfred Hitchcock: "Dial M For Murder" (1954), Hugo Pratt: "Corto Maltese: Und immer ein Stück weiter..." (1970/71), Asia Minor: "Between Flesh and Divine" (1980), Osiris: "Osiris" (1982)
In dieser Folge geht es wieder kreuz und quer zu. Zuerst beschäftigen wir uns mit der Idee des perfekten Verbrechens - in einem spannenden Wohnungsfilm von Alfred Hitchcock. Dann ist es wieder an der der Zeit über Corto Maltese zu sprechen - und damit eine Serie aus drei Bänden abzuschließen, die ich als Hugo Pratts "Äquator-Trilogie" bezeichne. Und schließlich möchte ich über zwei Alben sprechen, die ein ähnliches Feld beackern und wunderbare Beispiele für Progressive Rock sind, aus einer Zeit, als die großen Mandarine des ProgRock längst das Handtuch geworfen haben.
Karl May: Kara Ben Nemsi und das Identifizieren der letzten Handlungslücken
In dieser Podcast-Episode geht es noch geekiger zu, als in der letzten. Ich beschäftige mich erneut mit Karl Mays "Geographischer Fantasy" und versuche das Potential für Geschichten auszuloten, die noch nicht geschrieben wurden.
Karl May: Kara Ben Nemsi, Geographische Fantasy und die orientalische Handlungszeit
Die Welt mag gerne über das Marvel- und DC-Universum plaudern. Mich interessiert das gar nicht. Da gehe ich lieber zurück zum Vater politisch unkorrekten Worldbuildings und der ultimativen Geek-Kultur. Ich beschäftige mich mit Karl May und seiner "Geographischen Fantasy", aber auch mit der Frage, ob seine Abenteuer in eine nachvollziehbare Chronologie gesetzt werden können.
Juzo Itami: "Ososhiki" (1984), The Alan Parsons Project: "Tales of Mystery and Imagination" (1976), Hugo Pratt: "Corto Maltese - Im Zeichen des Steinbocks" (1970)
Juzo Itami: "Tampopo" (1985), Nino Ferrer: "Nino and Radiah" (1974), Curzio Malaparte: "Die Haut" (1950), Jean-Luc Istin et al.: "Das Fünfte Evangelium" (2009-2015)
Kevin Billington: "The Light at the Edge of the World" (1971), Jon Hassell / Brian Eno: "Fourth World, Vol. 1: Possible Musics" (1980), Curzio Malaparte: "Kaputt" (1951), Marazano & Frusin: "L'Expédition" (2012-2022)
EPISODE 10: Jack Gold: "The Medusa Touch" (1978), Arthur Machen: "The White People" (1906), Dead Can Dance: "Within The Realm Of A Dying Sun" (1987), Daniel Clowes: "Patience" (2016)
Spatzengehirn bei der Berliner Zeitung ist bei der Erkenntnis angekommen, dass Menschen, die für den Frieden und gegen den Krieg sind, entweder Trotzkisten oder Neonazis sein müssen.
Jenni hält sicher schon die unterste Leitersprosse der begehrten NATO-Access-Leiter mit beiden Händchen fest.
Ein Souvenir aus jenen Zeiten, als ich mich noch in der Jauchengrube genannt Twitter aufgehalten habe. Stunden, die einem niemand zurückgibt.
Halte dich fern von Social Media. Es ist eine Beschäftigungstherapie für Dumpfbacken.
George Galloway (transl.):
"Vergesst den Bann, lasst es Streumunition regnen. Prinzessin Diana, die Prinzessin der Menschen, ist umsonst gestorben. Ihre erfolgreiche Kampagne für den Verbot von Streubomben wurde aufgehoben, als Biden sie in die Ukraine schickte. Hat irgendwer darüber was von ihren Söhnen gehört?"
Die NATO ist eine kriminelle Organisation.
Die USA sind ein Terrorstaat.
Billy Wilder: "The Private Life Of Sherlock Holmes", ein Vortrag über Eskapismus und ein Rant über Online-Trolle
Sam Peckinpah: "The Osterman Weekend", Frank Zappa: "Shut Up'n Play Yer Guitar", Daniel Clowes: "Ghost World"
Billy Wilder: "Five Graves To Cairo" / Embryo / Greg Rucka & Steve Lieber: "Whiteout 2" / warum ich genug von Star Trek habe
Ein Foto von Michael Rougier, erschienen 1964 in einem Artikel im “Time & Life“-Magazin über die rebellische Jugend im Japan der 60er Jahre.
Der Bild-Untertitel lautete damals:
“Kako, languid from sleeping pills she takes, is lost in a world of her own in a jazz shop in Tokyo.“
Romain Rolland (1915)
Wer sich (wie ich) für die Geschichte von Byzanz begeistern kann, dem muss unbedingt den wunderbaren Podcast "Anno Mundi" ans Herz legen.
https://www.podcast.de/podcast/914951/anno-mundi-von-byzantinern-und-griechen
Sara Forestier
"Le Nom des gens"
Réalisation: Michel Leclerc (2010)
Taking "fuck the fascists" to the new level.